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Impfung schützt vor rezidivierenden Entzündungen 20.05.10
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Impfung schützt vor rezidivierenden Entzündungen der weiblichen Scheide
Immer wiederkehrende bakterielle Scheideninfektionen verursachen häufig Frühgeburten. Daher sollte spätestens 6 Wochen vor der Schwangerschaft durch eine Impfung mit inaktivierten Milchsäurestäbchen gegen Rezidive geimpft werden. Antibiotika und Pilzmittel beseitigen bei vielen Patientinnen zwar rasch die akuten Entzündungen in der Vagina, bei zehn Prozent kommt es allerdings zu Rezidiven. Ursache der häufigen Rezidive bei bakterieller Vaginose, Vaginalcandidose und Trichomoniasis ist ein lokaler Immundefekt, durch den es den Krankheit verursachenden Keimen gelingt, die natürlichen zu verdrängen. Die Patientinnen leiden im Schnitt mehrere Jahre an den Rezidiven und stören sich besonders am unangenehmen Geruch, Ausfluss, Brennen oder Juckreiz
Gyn-colleg 2003-5-7
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